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Veranstaltungen 2.Halbjahr 2017

Dienstag, 26.September 2017

Zeit:    17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

Ort:    Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv Dresden, 
Archivstraße 14, Vortragssaal

 

Jünglinge der Nation.
Jugendbewegung und Jugendkult in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

 Referent: Dr. Justus H. Ulbricht

 

Jünglinge der Nation ? Das Wort "Jüngling" ist fast vollständig aus
unserer Alltagssprache geschwunden. Daher klingt die 
Formulierung "Jünglinge der Nation" in unseren Ohren ungewohnt.
Dass wir ein Nationalstaat sind, wissen wir zwar, doch betonen wir das
selten besonders. Und dass unsere Jugendlichen oder jungen Männer
der Nation gehören, ist uns fremd.

Um 1900 jedoch gingen die Idee der Nation sowie die Verehrung von
"Jugend" und "Jugendlichkeit" mit der demographischen Tatsache, dass
damals so viele junge Menschen in Deutschland lebten wie seitdem
nie mehr, eine ideologisch-politische Melange ein. Und in dem Maße,
wie junge Menschen beanspruchten, ein möglichst selbstbestimmtes
Leben zu führen, versuchten Staat und Gesellschaft sie wieder
"einzufangen" und der Zukunft "des Volkes" und der Nation" 
dienstbar zu machen. Der Vortrag von Dr. Justus H. Ulbricht
rekonstruiert diese ideologisch-politische Gemengelage und versteht 
den Jugendkult im Kontext des gesellschaftlichen Unbehagens 
an der Modernität.

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Dienstag, 17. Oktober 2017

 

Zeit:     17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

Ort:     Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv   Dresden, 
Archivstraße 14, Vortragssaal

 

Zum Wohle der Gesellschaft - auf Kosten der Entrechteten.
Die Leichen der Dresdner Anatomie und ihre Geschichte(n)
1748 bis 1817

 
Referent: Dr. Alexander Kästner

 

Bemerkung: Dieser Vortrag fällt aus.

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Dienstag,  7. November 2017

 

Zeit:    17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

Ort:     Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv   Dresden, 
Archivstraße 14, Vortragssaal

 

Luther und die Reformation im Spiegel der Medaillenkunst

 

Referent: Dr.Rainer Grund, Direktor des Münzkabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

 

Als zentrale Gestalt unter den Reformatoren ist Martin Luther die historische Persöhnlichkeit aus sämtlichen Geschichtsepochen, die am häufigsten im Medaillenbildnis dargestellt worden ist. Die Medaille in ihrer Eigenschaft, ein Werk in kleiner oder auch größerer Auflage vervielfältigen zu können, wurde in der frühen Renaissancezeit in Italien erfunden und verbreitete sich etwas später auch erfolgreich in Deutschland. Weil sie hierzulande in einem zeitlichen und inhaltlichen Zusammenhang mit der Ausbreitung der Reformation steht, etablierte sich die neue Kunstgattung zu einem außerordentlich beliebten Medium, um wichtige Ereignisse und Protagonisten dieser Epoche aus zeitgenössischer Sicht zu dokumentieren oder an diese in späteren Jahrhunderten bis zur Gegenwart zu erinnern.



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Dienstag, 12.Dezember 2017 

(wie in den Sächs. Heimatblättern 2/2017 angekündigt)

 

Zeit:    17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

Ort:     Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv   Dresden,
Archivstraße 14, Vortragssaal

 

Mein Zugang zu Luther, der 1946 begann.
Autobiographische Notizen

 

Referent: Dr. Ralf Thomas, Pfarrrer i.R. in Freital

Im Lutherjahr 2017 erschienen die autobiographischen Notizen "Reformation und Landesgeschichte" von Dr. Ralf Thomas, Pfarrer i.R. aus Freital. In seinem gut lesbaren Buch bzw. in seinem Vortrag stellt unser langjähriges Vereinsmitglied sehr anschaulich die Wechselwirkungen zwischen Reformation, sächsischer Landesgeschichte und seinen ganz persönlichen Erinnerungen dar.





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Letzte Änderung 29.09.2017