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Veranstaltungen 2.Halbjahr 2018 


Dienstag, 18.September 2018 2018

 

Zeit:    17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

Ort:     Sächsisches Staatsarchiv,  Hauptstaatsarchiv   Dresden, 
Archivstraße 14, Vortragssaal

 

Von Glauchau nach Brasilien - 
Ein sächsisches Auswandererschicksal im 19.Jahrhundert 

 

Referentin: Dr. Dr. Judith Matzke, Sächsisches Staatsarchiv

 

Das 19.Jahrhundert war das Zeitalter der europäischen Massenauswanderung. Über fünf Millionen Deutsche verließen ihre Heimat, um sich jenseits des Ozeans eine neue Perspektive aufzubauen. Auch wenn Sachsen kein typisches Auswandererland war, gingen über 100.000 Menschen diesen Weg. Der Vortrag zeigt am Beispiel des ehemaligen Glauchauer Bürgermeisters Ottokar Dörffel (1818-1906), der sich 1854 in Südbrasilien in einer gerade erst entstandenen Siedlung niederließ, welche wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Herausforderungen Auswanderer ausgesetzt waren und welche Wege sie zwischen Abgrenzung und Integration zum Erhalt der eigenen Indentität zu gehen versuchten.

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Dienstag, 23.Oktober 2018

 

Zeit:    17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

Ort:     Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv   Dresden, 
Archivstraße 14, Vortragssaal

 

Stadt und Industrialisierung in der Reiseliteratur:

das Beispiel Chemnitz

 

Referent:  Dr. Martin Munke, Sächsische Landes- und   Universitätsbibliothek


Die Industrialisierung verwandelte im 19. Jahrhundert auch in Sachsen Städte und Landschaften rasant: Fabriken entstanden, das Bevölkerungswachstum bedingte neue Arten des Wohnungsbaus, Eisenbahnstrecken erschlossen das Land. Direkt davon betroffen  waren die Einwohner vor Ort, aber auch Durchreisende nahmen die massiven Veränderungen wahr und verarbeiteten sie in ihren Berichten. Am Beispiel von Chemnitz will der Vortrag diese Transformationsprozesse und ihre Schilderung in der zeitgenössischen Reiseliteratur beleuchten.



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Dienstag, 13. November 2018

 

Zeit:    17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

Ort:     Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv   Dresden, 
Archivstraße 14, Vortragssaal

 

Bomber in der Dippoldiswalter Heide

 

Referent: Matthias Schildbach, Kreischa


Zwei US-amerikanische Bomber vom Typ B17 "Flying Fortress" stießen am 17.April 1945, wenige Tage vor Kriegsende, zusammen und stürzten über der "Dippser Heide" ab. 12 der 16  Besatzungsmitglieder starben. Die anderen B17-Bomber flogen nach Dresden und warfen dort Bomben auf den Bahnhof Dresden-Friedrichstadt ab, die diesen betriebsunfähig machten.
Die gefallene Bomberbesatzung wurde zunächst an Ort und Stelle beigesetzt, bis die Leichen 1947 in die USA überführt wurden.
Matthias Schildbach aus Kreischa beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit diesem Thema und über seine Erlebnisse und Begegnungen berichten.Eine Arbeit ,die ganz im Zeichen der Versöhnung steht.



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Dienstag, 4. Dezember 2018 

 

Zeit:    17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

Ort:     Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv   Dresden, 
Archivstraße 14, Vortragssaal

 

Heimatfeste im Königreich Sachsen - Inszinierung von Traditionsbewusstsein und Fortschrittsoptimismus

 

Referentin: Antje Reppe, Institut für sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.


Ende des 19.Jahrhunderts waren die zunehmende Urbanisierung und die damit verbundene Modernisierung der ländlichen Bevölkerung in den industriellen Ballungszentren bereits zum Alltag geworden. Die damit einher gehenden ökonomischen, sozialen und auch mentalen Folgeerscheinungen allerdings weniger. Die vielschichtige Heimatbewegung - und die in diesem Kontext anzusiedelnden Heimatfeste - waren eine Antwort auf diese "Ambivalenz der Moderne". Im Vortrag sollen der Festtypus und das ihm zugrunde liegende Heimatverständnis vorgestellt und anhand von Fallbeispielen Heimatinszenierungen hinterfragt werden.



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Letzte Änderung 24.09.2018