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Veranstaltungen 1.Halbjahr 2017

Dienstag, 14. Februar 2017

 Zeit: 17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr
Ort:Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv Dresden, 
Archivstraße 14, Vortragssaal

 

160 Jahre Albert- und Windbergbahn

 Referent: Dr. Dietrich Noack

 

Vor 160 Jahren wurden im Steinkohlenrevier „Döhlener Becken“ an der südlichen Grenze Dresdens – auch „sächsisches Ruhrgebiet“ genannt – zwei interessante Eisenbahnstrecken eröffnet. Besonders mit dem Bau der Windbergbahn brachten sächsische Ingenieure und Arbeiter eine bemerkenswerte Pionierleistung hervor, indem sie damit die erste Gebirgseisenbahn Deutschlands schufen. Die Albertbahn ist heute ein Teil der "Sachsen-Franken-Magistrale“ und um den Erhalt der Windbergbahn bemüht sich seit Jahren ein Verein. Im Rahmen dieses Dia-Vortrages wird über die wechselvolle Geschichte dieser beiden Bahnen berichtet.

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Dienstag, 7. März 2017

 

Zeit: 17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr
Ort: Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv   Dresden, 
Archivstraße 14, Vortragssaal

 

Kaufmann – Sammler – Autodidakt
Ludwig Wilhelm Schaufuß und sein „Museum Ludwig Salvator“

 
Referent: Dr. Thorsten Heese, Kurator für Stadtgeschichte im Felix-Nußbaum-Haus / im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück

 

Zu den ungewöhnlichen Persönlichkeiten der Dresdner Geschichte gehört Ludwig Wilhelm Schaufuß (1833-1890). Bis heute erinnert die Schaufußstraße am Johannisfriedhof an ihn. In seiner Person spiegelt sich die auf Wirtschaft und Wissenschaft basierende Aufbruchstimmung des ausgehenden 19. Jahrhunderts wider. Der „Selfmademan“ Schaufuß war Reisender und Naturalienhändler, Forscher und Entdecker, Erfinder und Kunstliebhaber, Entomologe und Pädagoge, Sammler und Museumsgründer. Im Zentrum des Vortrages steht Schaufuß‘ Lebenswerk: das „Museum Ludwig Salvator“.

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Sonnabend, 1. April 2017

 

Zeit: 10.30 Uhr bis ca. 13.00 Uhr
Ort:Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv   Dresden, 
Archivstraße 14, Vortragssaal

 

Jahreshauptversammlung

 

Gastvortrag: Die Vertreibung aus dem Kreis Zittau östlich der Neiße 1945 bis 1957 und die Schicksale der Vertriebenen

Referent: Dr. Matthias Donath

 

Ein Teil Sachsens ragte bis Juli 1945 über Neißelinie hinaus: 40% der Fläche des Landkreises Zittau wurden in jenem Jahr unter die polnische Verwaltung gestellt und gehören auch völkerrechtlich seit 1990 zu Polen. Ein nur wenig beachtetes Kapitel der sächsischen Geschichte des 20. Jahrhunderts stellt damit Dr. Matthias Donath vor. Er präsentiert die neuesten Forschungsergebnisse zur Vertreibung und Umsiedlung der Bewohner des "Reichenauer Zipfels".



Eine gesonderte Einladung an die Mitglieder wird noch bis zum 1.März 2017 verschickt.


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Dienstag, 23. Mai 2017

 

Zeit:17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr
Ort:Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv   Dresden, Archivstraße 14, Vortragssaal

 

Die sächsische Verfassung von 1947

 
Referent: Dr. Johannes Frackowiak

 

2017 jährt sich die Verabschiedung und das Inkrafttreten der sächsischen Verfassung zum 70. Mal. 1946 war der sächsische Landtag gewählt worden und am 28. Februar 1947 trat - in der Besatzungszeit - die sächsische Verfassung in Kraft. Diese dritte sächsische Verfassung blieb indes nur sechs Jahre in Kraft; sie wurde mit der Auflösung der Länder 1952 bedeutungslos. Die Vorgeschichte, die Landtagsdiskussionen und die Wirkung jener Verfassung und ihre Wirkungsgeschichte werden in diesem Referat vorgestellt.





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Dienstag, 6. Juni 2017

 

Zeit:17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr
Treffpunkt: 17.15 Uhr Eingang Schloßmuseum Pillnitz

 

Führung durch die Ausstellung „Skandal bei Hofe – Die Flucht der Luise von Toscana“

 

Referent: Dr. Mike Huth

 

Luises Schicksal ist berührend und skandalös zugleich. 1887 hatte die siebzehnjährige Luise von Toscana, Erzherzogin von Österreich, Kronprinz Friedrich August von Sachsen auf einem Ball im Schloss Pillnitz kennengelernt. Vier Jahre später heiratete sie und folgte ihm nach Dresden. Heimatlosigkeit war ihr in die Wiege gelegt, denn schon ihr Vater hatte sein geliebtes Florenz verlassen müssen. In Dresden litt sie extrem unter ihrem frommen Schwiegervater Georg. Luise verliebte sich in den Lehrer ihrer Kinder. Schwanger brannte sie kurz vor Weihnachten 1902 mit ihm durch, verließ ihren Mann und ihre fünf Kinder. Damit machte sie den Fehler ihres Lebens, den sie ihr ganzes Leben lang bereute. Nach ihrer Flucht wurde Luise von der Kriminalpolizei überwacht und die Presse Europas stürzte sich auf den Skandal. (Auszug aus: www.schlosspillnitz.de)

 



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Letzte Änderung 09.02.2017