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Veranstaltungen  2020

Veranstaltungsprogramm 2020

Die Veranstaltungen finden, sofern nicht anders ausgewiesen, im Sächsischen Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv Dresden (Archivstraße 14, 01097 Dresden) statt. Sie stehen allen Interessierten offen.
Die noch fehlenden Daten und Uhrzeiten werden rechtzeitig hier auf der Website bekanntgegeben.

·      Unser Programm kann gegenwärtig nur für einen reduzierten Personenkreis angeboten werden. Bitte beachten Sie, dass für alle Veranstaltungen bis auf Weiteres eine verbindliche Voranmeldung notwendig ist.


4. Februar 2020, 18:00 Uhr
Vom heiligen Birnbaum zum Nabel der Welt ... Pilgern in Sachsen – Pilger aus Sachsen
Vortrag von Prof. Dr. Enno Bünz (Leipzig) im Hauptstaatsarchiv Dresden

Pilgern ist wieder in. Über alle konfessionellen Grenzen hinweg sind Menschen unterwegs zu Wallfahrtsorten wie Santiago de Compostela in Spanien, getrieben von religiösen Anliegen, aber auch aus anderen Motiven. Vielfach ist auch der Weg das Ziel. In der Vergangenheit haben Wallfahrten eine ungleich größere Rolle gespielt, auch in Sachsen, dem „Mutterland der Reformation“. Man pilgerte nicht nur in die weit entfernten Wallfahrtsorte wie Jerusalem, Aachen oder Altötting, sondern suchte auch die zahlreichen Pilgerstätten in Sachsen und Mitteldeutschland auf, die heute weitgehend vergessen sind. Der Vortrag stellt etwa die Muttergottes in Ebersdorf bei Chemnitz, den heiligen Benno in Meißen oder das Heilige Blut in Wilsnack bei Havelberg vor sowie die damit verbundenen Wundergeschichten als Spiegel des Alltagslebens der Menschen.


21. April 2020, 18:00 Uhr  (ABGESAGT)
Das Ende der Wildnis. Die Entdeckung der Sächsischen Schweiz um 1800

Vortrag von Henrik Schwanitz M. A. (Dresden) im Hauptstaatsarchiv Dresden

Die Sächsische Schweiz ist heute eines der beliebtesten Reiseziele in Sachsen. Ihre Entdeckung fällt in die Zeit um 1800, als Maler und Literaten begannen - angeregt durch ein neues Naturverständnis - diese Landschaft zu erwandern und künstlerisch festzuhalten. Sie standen damit am Beginn der touristischen Erschließung dieser Region, in deren Folge sich auch die Landschaft selbst verändern sollte.

5. Mai 2020, 19:00 Uhr (ABGESAGT, voraussichtlich Anfang 2021)

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwere“. Industrialisierung und technische Bildung in Sachsen

Ausstellungseröffnung mit Festvortrag von Prof. Dr. Thomas Hänseroth (Dresden) in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

Anlässlich der 4. Sächsischen Landesausstellung "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" und des sächsischen „Jahres der Industriekultur“ 2020 widmet sich die Ausstellung einem immateriellen Aspekt der sächsischen Industriekultur: den Wechselwirkungen von technischer Bildung und Industrialisierung vom frühen 19. bis ins 21. Jahrhundert. Ausgehend von der Geschichte der Technischen Universität Dresden und ihrer Vorgängereinrichtungen wird ein Blick auf die fachlich und regional differenzierte technische Bildungslandschaft in Sachsen wie auf ihre Bedeutung in Geschichte und Gegenwart geworfen.


Juni 2020 

„Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“
Exkursion zur 4. Sächsischen Landesausstellung nach Zwickau

In einem kulturhistorischen Panorama zeigt die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, einer ehemaligen Montagehalle des VEB Sachsenring, die Spannungsfelder zwischen Arbeit, Geld, Technik, Wissen, Gesellschaft und Politik auf und macht die elementare Verbindung von Industrie und Mensch greifbar.


5. September 2020, 10:00 Uhr

Vortrag
Detlev Graf von Einsiedel (1773-1861)
von Dr. Michael Wetzel (Zwönitz)

Im Revolutionsjahr 1830 galt Detlev von Einsiedel als der „bestgehasste Mann Sachsens". Die vorausgehenden 18 Jahre hatte er als Kabinettsminister des Inneren und Äußeren die sächsische Politik in einem streng konservativen Sinn geprägt. Der Vortrag an Einsiedels Geburtsort Wolkenburg reflektiert die Motivation, Leistungen und Grenzen seiner Politik und würdigt seine Rolle als Unternehmer und Kopf der sächsischen Erweckungsbewegung.


18.September 2020

Formate – Vernetzung – Perspektiven

Geschichtsvereine in Sachsen im 21. Jahrhundert
Workshop des Vereins für sächsische Landesgeschichte e. V. in Kooperation mit dem Stadtmuseum Dresden

Veranstaltungsort

Stadtmuseum Dresden
Wilsdruffer Straße 2 (Eingang Landhausstraße)

Straßenbahn-Linien 1, 2, 3, 4, 7, 8, 9, 12
und Bus-Linien 62 und 75 (Haltestelle Pirnaischer Platz)

Bürgerschaftliches Engagement zählt zu den tragenden Säulen unserer Gesellschaft.Und auch das Interesse an Geschichte erlebt in der Bevölkerung seit vielen Jahren einen schier unaufhaltsamen Boom. Dennoch beklagen historische Vereine, die ihre Wurzeln zum Teil bis ins 18./19.Jahrhundert zurückführen können,immer öfter eine Schwindende Nachfrage an ihren Angeboten und sinkende Mitgliederzahlen.

Wie können Geschichtsvereine auf diese Tendenzen angemessen reagieren? Wie können sie sich den gegenwärtigen Wandel der Kommunikationsformen zu Nutze machen? Und mit welchen Formaten lassen sich geschichtsinteressierte Laien und insbesondere junge
Menschen für eine Mitarbeit in historischen Vereinen gewinnen?

Diese und andere Fragen möchte der Workshop nachgehen und dabei Geschichtsvereine in Sachsen und andere historisch arbeitende Akteure vernetzen und ihren Austausch untereinander befördern. Als Teilnehmende können Sie die Veranstaltung durch aktive Beteiligung an der Diskussion beispielsweise zu attraktiven Angeboten in Ihrer Region, aber auch zu auftretenden Schwierigkeiten und bislang ungelösten Aufgaben bereichern.


17. Oktober 2020, 10:00 Uhr
(zugleich Mitgliederversammlung)

Ort: Gedenkstätte Bauzener Straße 112a
       Festsaal 1.OG
       01099 Dresden

Bitte beachten Sie den abweichenden Veranstaltungssaal !

Vortrag:
"Goldener Reiter im Schatten des Sozialismus –
Das Ringen um ein Dresdner Wahrzeichen."

Vortrag von Lennart Kranz M. A. (Dresden) im Hauptstaatsarchiv Dresden

Bald 300 Jahre ist der Goldene Reiter nun schon prominenter Teil der Dresdner Denkmallandschaft. Unzweifelhaft ist die Rolle des Reitermonuments als Ikone der barocken Residenzstadt, doch erst seit Kurzem gerät die Rezeption des Goldenen Reiters in der DDR stärker in den Blick der Forschung. Dabei schien es im sozialistisch regierten Dresden zunächst so, als solle dem 1942/43 eingelagerten Denkmal die Rückkehr ins Stadtbild verwehrt bleiben. Insbesondere gegen den traditionsreichen Standort auf dem Neustädter Markt regte sich bis in die 1970er Jahre hinein immer wieder Protest und Widerstand von offizieller Seite. Durch den Neuaufbau der Hauptstraße als repräsentativer Teil der Nord-Süd-Achse trafen das alte und das neue Dresden hier, im Herzen der Stadt, mit aller Wucht und Bildgewalt aufeinander.


21.November 2020 (GEPLANT)

„Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“
Exkursion zur 4. Sächsischen Landesausstellung nach Zwickau

In einem kulturhistorischen Panorama zeigt die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, einer ehemaligen Montagehalle des VEB Sachsenring, die Spannungsfelder zwischen Arbeit, Geld, Technik, Wissen, Gesellschaft und Politik auf und macht die elementare Verbindung von Industrie und Mensch greifbar.




8. Dezember 2020, 18:00 Uhr
Zu Diensten. Häusliches Dienstpersonal in städtischen Bürgerhaushalten in Sachsen (1835-1918)

Vortrag von Dörthe Schimke M. A. (Dresden) im Hauptstaatsarchiv Dresden

Wer etwas auf sich hielt und es sich leisten konnte, der beschäftigte im 19. Jahrhundert ein Dienstmädchen, eine Köchin, ein Kindermädchen oder gar einen Kutscher. Insbesondere in den Städten gehörte häusliches Dienstpersonal untrennbar zur bürgerlichen Lebensweise dazu. Der Vortrag gibt anhand von Fallbeispielen aus sächsischen Städten spannende Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt dieser (fast vergessenen) Erwerbsgruppe.







Letzte Änderung 25.10.2020