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Wie geht sächsisch?

Mit der Veranstaltungsreihe “Wie geht sächsisch?” greift der Verein für sächsische Landesgeschichte ab 2023 in regelmäßigen Abständen Themen auf, die für die Erinnerungskultur und die historische Identität in Sachsen eine besondere Rolle spielen.

In letzter Zeit wird immer häufiger die Frage gestellt danach, was typisch sächsisch sei, welche kulturellen, politischen und sozialen Verhaltensweisen und Gegebenheiten in besonderer Weise mit Sachsen verbunden werden können. In Anlehnung an die sogenannte „Dachmarke“ des Freistaats Sachsen „So geht sächsisch“ stellen wir die Frage nach dem „Wie“ und nach dem geschichtlichen Hintergrund. Als historisch arbeitender Verein für ganz Sachsen möchten wir künftig zentrale Knotenpunkte sächsischer Geschichte, Weichenstellungen und wichtige Vorstellungskomplexe aufgreifen, die unserer Meinung nach für die historische Identität in Sachsen von besonderer Bedeutung sind.

Ohne eine konzeptionelle Vor-Festlegung auf bestimmte Forschungsrichtungen zur historischen Erinnerungskultur ist es unser Ziel, zentrale Komplexe ereignisgeschichtlicher, strukturgeschichtlicher oder mentaler Art in Grundzügen historisch aufzuschlüsseln und auf ihre langfristige Wirksamkeit bis in die Gegenwart zu hinterfragen. Sind diese Themen der Geschichte in der heutigen Öffentlichkeit (noch) präsent und mit welcher Bedeutung, sind sie umstritten und was sagt die professionelle Forschung zur Wirkung dieser historischen Gegebenheiten und den damit verbundenen Geschichtsbildern?

Indem wir solche zentralen Themen Sachsens aufgreifen und dabei – für jedermann verständlich – eine fundierte historische Orientierung bieten, möchte der Verein Erwartungen einlösen, die sich an ihn als den einzigen landesweit tätigen historischen Verein in Sachsen richten.

Schriftliche Fassungen der Vorträge werden auf unsere Homepage unter Publikationen online veröffentlicht.

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