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PD Dr. Alexander Sembdner

Beisitzer

Kurzvita

Alexander Sembdner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden. Er studierte von 2004 bis 2009 Mittlere und Neuere Geschichte und Soziologie an der Universität Leipzig. Nach dem Studium war er von 2010 bis 2013 Promotionsstipendiat der VolkswagenStiftung im interdisziplinären Graduiertenkolleg „Naumburg Kolleg“. Von 2013 bis 2026 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für sächsische und vergleichende Landesgeschichte der Universität Leipzig, wo er sich neben Forschung und Lehre in verschiedenen Positionen in der akademischen Selbstverwaltung engagierte. 2017 promovierte er sich an der Universität Leipzig mit einer umfangreichen Studie zur Rolle und Funktion der geistlichen Institutionen im Gefüge der Bischofsstadt Naumburg im Hoch- und Spätmittelalter. 2026 erfolgte die Habilitation mit einer systematisch vergleichenden Arbeit zu den Rahmenbedingungen, Mechanismen und Implikationen des verfassungsgeschichtlichen Phänomens spätmittelalterlicher Landesteilungen. Von 2017 bis 2025 war er Mitglied des Redaktionsteams und Mitherausgeber des Sächsischen Klosterbuchs. Seit Juni 2025 ist er Mitglied der Historischen Kommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.

Seine Forschungs- und Interessensschwerpunkte liegen im Bereich der mittelalterlichen Geschichte, der sächsischen und vergleichenden Landesgeschichte sowie den Historischen Grundwissenschaften.

Auswahl von Veröffentlichungen zur sächsischen Landesgeschichte

  • Sächsisches Klosterbuch. Die mittelalterlichen Klöster, Stifte und Kommenden im Gebiet des Freistaates Sachsen, hrsg. v. Enno Bünz/Sabine Zinsmeyer/Dirk Martin Mütze/Christian Schuffels/Alexander Sembdner (Quellen und Materialien zur sächsischen Geschichte und Volkskunde, Sonderband 1), Leipzig 2025, 3 Teilbände, CLXIII + 1835 S., zahlreiche Abb. u. Karten (s/w, farb.) 1 Faltkarte.
  • Das Werden einer geistlichen Stadt im Schatten des Doms. Zur Rolle der geistlichen Institutionen im Gefüge der Bischofsstadt Naumburg bis ca. 1400, Regensburg 2018, 480 S., zahlr. Abb., Illustr. u. Tab.
  • Stadt und Universität Leipzig im späten Mittelalter (Beiträge zur Leipziger Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, Reihe B, 17), Leipzig 2010, 174 S., zahlr. Abb., Illustr. u. Tab.
  • Markgrafen ohne Markgrafschaft – Die „Markgrafen von Meißen“ als regionale Fürsten, Mitträger des Reiches und Thronaspiranten im ottonisch-sächsischen Imperium, in: 1423–2023. 600 Jahre Sachsen(-Meißen). „Sächsische“ Fürstentümer, König- und Kaiserreiche und ihre Traditionen (10.–16. Jahrhundert), hrsg. v. Enno Bünz und Wolfgang Huschner (Quellen und Forschungen zur sächsischen und mitteldeutschen Geschichte 52), Stuttgart 2025, S.124–176.
  • Übertragungsmodelle und -techniken adligen und fürstlichen Erbens im mitteldeutschen Raum des 12. und 13. Jahrhunderts, in: Adliges und fürstliches Erben im Reich (ca. 1150–1250). Recht – Praktiken – Aushandlungen, hrsg. v. Jürgen Dendorfer und Jörg Peltzer (Vorträge und Forschungen 98), Ostfildern 2025, S. 211–279.

Gesamtverzeichnis: https://www.gkr.uni-leipzig.de/fileadmin/Fakult%C3%A4t_GKR/Historisches_Seminar/S%C3%A4chsische_und_Vergleichende_Landesgeschichte/CV_Publikationen_Lehre_Sembdner.pdf

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