Erbhuldigungen als frühmoderne Schlüsselmomente in der Begegnung von wettinischen Landesherren mit ihren kursächsischen Untertanen

Erbhuldigungen gab es während der Vormoderne in ganz Europa. Als rechtsstiftende und performative Akte waren sie im Ständesystem Wegmarken beim Übergang der Macht von einem Regenten auf den nächsten. Es waren jene raren Momente direkter Interaktion, in denen das Verhältnis von Fürst und Untertanen in Gesten und Details ritualisierter Handlungsabläufe sichtbar wurde. Der Vortrag stellt neueste Erkenntnisse zum Huldigungsort Torgau vor. Exemplarisch wird daran das Erkenntnispotenzial einer gesamtsächsischen Huldigungsforschung aufgezeigt, wie sie künftig angestrebt wird.
Vortrag von Dr. Ines Elsner (Berlin)
Kooperationsveranstaltung mit dem Lehrstuhl für Sächsische und Vergleichende Landesgeschichte der Universität Leipzig und dem Stadtarchiv Leipzig
Eine Veranstaltung aus unserer Reihe „Wie geht sächsisch?“
(Beitragsbild: Kupferstich der Huldigung 1733 auf dem Marktplatz zu Leipzig, in: Bilderbuch aus der Geschichte der Stadt Leipzig für alt und jung, Leipzig 1897, S. [68], https://digital.slub-dresden.de/id399285539/81)
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