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Der Moskauer Zar, der Kaiser und der Dresdner Kurfürst. Ein Korruptionsprozess gegen den Leipziger Kaufmann Heinrich Cramer von Clausbruch und sein Hintergrund

16. Mai:18:00 - 19:30

Der kaiserliche Reichshofrat, das oberste Gericht im Heiligen Römischen Reich, war zwischen 1592 und 1599 mit dem umfangreichen Prozess gegen den Leipziger Kaufmann Heinrich Cramer von Clausbruch beschäftigt, der mit dessen Russlandhandel zusammenhing. Obwohl Cramer die Gunst des sächsischen Kurfürsten besaß und zeitweise als dessen wirtschaftlicher Berater fungierte, konnten ihn seine Beziehungen nicht vor der Haft am Prager Kaiserhof bewahren. Seine Mitgesellschafter machten sich überdies der Bestechung schuldig und so entwickelte sich das Gerichtsverfahren zum größten Korruptionsfall der Regierungszeit Kaiser Rudolfs II. Der Vortrag widmet sich vor dem Hintergrund des zeitgenössischen Bildes Russlands den politischen Beziehungen zwischen Dresden und dem Kaiserhof und dem dramatischen Sturz eines damaligen „global investors“.

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Ehrenpreis (Innsbruck) im Hauptstaatsarchiv Dresden

Eine Kooperation mit dem Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte der TU Dresden

Details

Datum:
16. Mai
Zeit:
18:00 - 19:30
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

Verein für Sächsische Landesgeschichte
Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte der TU Dresden

Veranstaltungsort

Hauptstaatsarchiv Dresden
Archivstraße 14
Dresden, Sachsen 01097 Deutschland
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