Erbhuldigungen als frühmoderne Schlüsselmomente in der Begegnung von wettinischen Landesherren mit ihren kursächsischen Untertanen
Erbhuldigungen gab es während der Vormoderne in ganz Europa. Als rechtsstiftende und performative Akte waren sie im Ständesystem Wegmarken beim Übergang der Macht von einem Regenten auf den nächsten. Es waren jene raren Momente direkter Interaktion, in denen das Verhältnis von Fürst und Untertanen in Gesten und Details ritualisierter Handlungsabläufe sichtbar wurde. Der Vortrag stellt…